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Ausgezeichnetes Projekt zur Bewältigung der Corona Beeinträchtigungen
Juli 2022
Weigl Auszeichnung 
 
 

Mit dem Ende des Schuljahres 2021/22, welches vollständig im Präsenzunterricht stattfinden konnte, werden die Beeinträchtigungen in den vorausgegangenen beiden Schuljahren nochmals besonders deutlich. Der Beginn der Corona-Pandemie erforderte, dass innerhalb kürzester Zeit der Unterricht an neue Gegebenheiten angepasst werden und das Lernen auf Distanz erfolgen musste. Wenn nun die bekannten Herausforderungen der letzten beiden Schuljahre auch noch mit Kreativität und Ideenreichtum bewältigt wurden, ist dies ein herausragendes Engagement, für das am Maria-Ward-Gymnasium Altötting nun das Projekt „Virtual Music“ vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus ausgezeichnet wurde. Die Planungen für diesen Erfolg gehen bereits in den Herbst 2020 zurück. Als Ersatz für die unter normalen Umständen bis auf den letzten Platz besetzten Weihnachtskonzerte mit ca. 250 Mitwirkenden sowie den ebenfalls musikalisch umrahmten Adventsmarkt, stellte die Fachbetreuerin Musik, Sigrid Weigl, zusammen mit ihren Kolleginnen Michaela Bernhart, Andrea Wibmer und Elke Reip sowie vielen Schülerinnen und Schülern einen digitalen musikalischen Adventskalender zusammen. Dieser umfasse sogar Türchen vom 1. bis 31. Dezember, hinter denen vielfältige musikalische Darbietungen von der Schulfamilie sowie der Öffentlichkeit frei zugänglich entdeckt werden konnten.
Einige Tonbeiträge wurden während des Lockdowns von Schülerinnen und Schülern im heimischen Kinderzimmer aufgenommen, andere während des Musikunterrichts, als die Chorklassen und Oberstufenensembles im Pflichtunterricht noch gemeinsam singen und musizieren durften mit einem Abstand von zwei Metern in alle Richtungen und mit Maskenpflicht. Dass unter diesen erschwerten Bedingungen die Kinder und Jugendlichen dennoch mit Begeisterung dabei waren und sowohl die musikalischen Beiträge als auch künstlerischen Visualisierungen aus dem Kunstunterricht beisteuerten, beweist ein „herausragendes Maß an Eigenverantwortung, Ideenreichtum und Engagement bei der Gestaltung corona-bedingter Abläufe“, wie Kultusminister, Prof. Dr. Michael Piazolo, im Anschreiben befindet. Die fachliche Umsetzung und der Zusammenhalt in der Schulfamilie dient daher als Good-Practice-Beispiel, weswegen mit der Ehrung und einem Geldpreis von 1.000 Euro auch die Aufnahme in das Portal zum Distanzunterricht des Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung verbunden ist.